Tipps zum Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera

12.12.2011 | Tags: | Digitale Spiegelreflexkameras | FFP |

Was Sie vor dem Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera beachten sollten

Digitale Spiegelreflexkameras kurz DSLR sind aufgrund ihrer guten Bildqualität nicht nur bei Profis sehr gefragt, sondern auch bei Otto-Normal-Fotografen. Die Preise sind mittlerweile auf einem erschwinglichen Niveau und durch viele kleine automatische Funktionen auch ohne Studium bedienbar. Was Sie vor dem Kauf beachten sollten werden wir kurz erläutern.

Sucher

Bei herkömmlichen Digitalkameras (Kompaktkameras) im Taschenformat eine Seltenheit, bei digitalen Spiegelreflexkameras aber Standard ist der optische Sucher. Bei günstigen Geräten kommt ein Spiegelprisma, bei Hochwertigeren ein Glasprisma für das optische Sucherbild zum Einsatz. Ein Blick in das Datenblatt der DSLR verrät die genaue Größe des Sucherbildes, das zusätzlich von den Abmessungen des Sensors abhängig ist. Dabei hat die teure Vollformatkamera bei gleicher Vergrößerung ein größeres Sucherbild als eine APS-C-Kamera.
Eine Ausnahme bildet Sony, bei deren digitalen Spiegelreflexkameras das Sucherbild elektronisch erzeugt wird.

Bildsensor

Am meisten genutzt werden APS-C-Sensoren, die eine Größe von ca 23 x 15 mm haben. Bei den bereits erwähnten Preisintensiven Vollformatkameras mit Vollformat-Sensoren (36 x 24 mm) findet man noch größere Auflösungen und Rauscharmut, sowie variablere Gestaltungsmöglichkeiten mit selektiven Schärfen (geringe Schärfentiefe).

Monitor

Die Auflösung sollte bei mindestens 460.000 Punkten, genauer sind 920.000 Punkte. Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras haben einen 3 Zoll Monitor, was einer Diagonale von 7,6 cm entspricht, und somit gut erkennbar ist.

Autofokus

Zu beachten ist hier nicht viel, da DSLRs in der Regel mehrere Autofokus Messfelder besitzen, was bei der Profiklasse bis zu 51, in den Einsteigermodellen 3 bis 11 sein können. Bei komplizierten Motiven ist die Anzahl der Kreuzsensoren zu beachten, die für besseres fokussieren wichtig sind

Bildstabilisierung

Der Vorteil von Olympus, Sony und Pentax liegt darin, das der Bildstabilisator im Gehäuse sitzt, und somit auch ältere oder günstigere Objektive stabilisiert werden, was einem die Kaufmöglichkeiten erweitert. Nikon und Canon haben den Bildstabilisator in den Objektiven.

ISO-Bereich

Der ISO-Bereich der digitalen Spiegelreflexkamera sollte bis zu einer Empfindlichkeit von ISO 3200 reichen, um auch bei wenig Licht ohne Blitz fotografieren zu können. Einige Digitalkameras gehen bis ISO 102.400, was aber eher den Profis vorbehalten ist. Meist muss man durch Tests herausfinden, bis zu welchem ISO Wert die Bildqualität gut ist.

Verschlusszeiten

Hier sollte ein Wert von 1/4000 s sinnvoll sein, um auch bei hellem Licht mit einem lichtstarken Objektiv und offener Blende zu fotografieren. Profimodelle schaffen auch 1/8000 s.

Bildbearbeitungsfunktionen

Wer lieber am Computer nachbearbeitet braucht beim Kauf der DSLR nicht darauf zu achten, für alle anderen besitzen die Kameras (außer Sony) meist schon die wichtigsten Funktionen wie Effekte oder Bildschnitt und RAW Konverter, um schnell Kontraste, oder Farebn zu verändern.

Schnittstellen

Heutige SLRs nutzen zur Verbindung mit dem PC USB 2.0 und mit dem TV Gerät HDMI oder die niedrigauflösende AV Schnittstelle mit Cinch.

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